DER GEIST DES SEES
(TRY 2012, FRITZSCHING)



Dunkles Rauschen über’m Moor,
Schreie dringen an dein Ohr,
kreidebleich bist du vor Angst,
weil du um dein Leben bangst.

Eine kalte Hand greift nach dir,
komm und halt dich fest bei mir.
Der Geist des Sees zieht dich zu sich,
keine Angst, ich rette dich.

Erschlagen wurde er in tiefer Nacht,
grundlos hat man ihn umgebracht.
Seine Rache soll grausam sein -
er lockt dich in den See hinein.

Seine kalte Hand greift nach dir,
komm und halt dich fest bei mir.
Der Geist des Sees zieht dich zu sich,
keine Angst, ich rette dich.

Refrain:

1000 Jahre eingesperrt,
einst gestorben durch ein Schwert.
Die Seele fand niemals Ruh’ -
das nächste Opfer, das bist du.

(Solo)

Du stehst am Ufer, es fehlt ein Schritt,
greif meine Hand, ich nehm’ dich mit,
der Geist lockt, die Seele droht, nur
ein Schritt - und du bist tot.

Meine Hand greift jetzt nach dir,
komm und halt dich fest bei mir,
ich ziehe dich vom Ufer fort,
weit weg, zu einem andern Ort.

Refrain:

1000 Jahre eingesperrt,
im letzten Moment abgewehrt,
doch er steigt immer wieder auf,
sucht sich neue Opfer aus.

(Solo)